Valentinstag

Der Valentinstag ist tatsächlich keine Erfindung, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Tag geht auf den Heiligen Valentin zurück, der auf seine eigene Art für die Liebe gekämpft hat. Nichtsdestotrotz wird der Tag heute genutzt, um Blumen und Pralinen für unglaubliche Preise zu verkaufen - Rosen kosten an diesem Tag teilweise das Doppelte.

 

Dabei ist das Schenken von Blumen nachhaltig und moralisch gesehen eine blanke Katastrophe. Meist kommen die Blumen aus Afrika oder Südamerika und die Arbeitsbedingungen sind mehr als miserabel. Kaum jemand achtet bei Blumen auf ein Gütesiegel. Bei Kleidung ist mittlerweile vielen bewusst, dass die Herstellung oft auf Kosten anderer erfolgt. Bei Blumen ist es genauso.

 

Außerdem werden die meisten Blumen per Flugzeug importiert, was einen unglaublichen Co2-Ausstoß verursacht. Allerdings sind die in Europa gezogenen Blumen meist noch schlimmer, da für sie extra Gewächshäuser beheizt werden müssen. Auch das Wasser, was pro Pflanze gebraucht wird, sorgt in vielen Regionen für Wassermangel an anderer (wichtigerer!) Stelle.

 

Wer Schnittblumen verschenkt sollte sich darüber bewusst sein, dass er damit auch mitverantwortlich ist für die Ausbeutung von Menschen, Umweltverschmutzung, Wasserverschwendung und -verunreinigung und nicht zuletzt auch für einen unverhältnismäßigen Schwund seines Geldes - insbesondere am Valentinstag und das alles nur für ein paar Tage bunte Deko.

 

Nachhaltige Alternativen finden sich aber selbstverständlich auch: Zum Beispiel kann man mit ein paar Badepralinen* für Romantik sorgen, eine personalisierte Kette* als Zeichen der Verbundenheit schenken oder mit einer Zirbenduftbox* langanhaltende Entspannung für beide kaufen.

 

 

Ich habe meinem Umfeld schlichtweg verboten, mir jemals Blumen zu schenken - es sei denn als Samen und am besten für solche Blumen, die man dann auch noch gut nutzen kann ;-) 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0