Meine 2019-Challenge

 

Ich mag (vernünftige) Challenges. Sie treiben uns oft dazu an, gemeinsam mehr zu erreichen und über uns hinaus zu wachsen, unsere Komfortzone zu erweitern und uns langfristig besser werden zu lassen.

 

 

In meinem Umfeld schlage ich immer mal wieder eine 4-Wochen-Challenge zu verschiedenen Themen vor und bin dann ganz erstaunt, wie sehr das die Menschen bewegt und anspornt. Wir haben keinen Konkurrenzgedanken dabei, sondern freuen uns einfach über jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung. Rückschläge hat jeder, es klappt nicht alles – aber in der Summe bringt es uns weiter. Und selbst wenn es gar nicht funktioniert (was noch nie vorgekommen ist), dann hätten wir es wenigstens versucht.

 

 

Deshalb habe ich jetzt – mutig und naiv wie ich bin – zu einer Jahres-Challenge aufgefordert, die ich auch mit euch teilen möchte. Es geht mir nicht darum die ganze Welt zu retten, sondern nur unsere eigene etwas zu verbessern. Mit etwas Glück können wir damit kleine Wellen schlagen und Menschen damit anstecken.

 

 

 

 

Hier die Regeln zu meiner 2019-Challenge

1.  Plane maximal 5 Ziele für 2019

 

Vorsätze fassen so viele Menschen und gerade einmal die Hälfte kann sie einhalten. Einen Vorsatz zu Silvester zu fassen hat fast so viel Tradition, wie die Vorsätze irgendwann unter einem Vorwand wieder fallen zu lassen. Deshalb setzt euch Ziele. Je präziser ihr das macht, um so besser sind die Erfolgsaussichten. „Mehr Geld verdienen“ hat weniger Kraft, als wenn ihr „5.000 € mehr Geld verdienen als im Vorjahr“ als Ziel habt. Nehmt für alle eure Ziele genaue Zahlen, Angaben, Daten usw.

 

Formuliert eure Ziele positiv und kreativ. „Weniger XY“ und „Mit dem Rauchen aufhören“ impliziert schon Verzicht, Mangel und ganz viele Qualen. Deshalb setzt euch gute Ziele, auf die man gerne hinarbeitet. Statt „weniger fressen“ könntet ihr „besser auf meine Nahrung achten“ als Ziel haben. Und anstatt – wie so viele – mit dem Rauchen aufhören zu wollen, könnte euer Ziel auch „Freiheit vom Stängel-Konsum“ lauten.

 

2. Schreib deine Ziele so auf, dass du sie immer wieder siehst

 

„Immer wieder“ kann, muss aber nicht bedeuten deine Ziele jeden Morgen beim Zähneputzen im Spiegel zu sehen. Du kannst dir auch für jeden 21. des Monats eine Erinnerung ins Handy speichern. Oder du klebst deine Ziele unter die Sonnenblende deines Autos und wirst dann bei jeder Fahrt im Sonnenschein an das erinnert, was du schaffen wirst. Steck einen Zettel in einen Kochtopf, den du nur ab und zu benutzt, und erinnere dich selbst an deine Ziele, wenn du gerade gar nicht daran denkst.

 


3. Wenn es dir hilft, teile deine Ziele mit anderen

 

Für manche Menschen ist es ein Ansporn und für andere Menschen ein furchtbarer Druck. Also entscheide ganz nach deinem Gefühl, ob du deine Ziele besser erreichen kannst, wenn du sie im Stillen für dich verwirklichst, oder wenn andere an deinem Streben teilhaben. Das ist sehr individuell und manchmal nicht nur je nach Persönlichkeit, sondern auch je nach Ziel ganz unterschiedlich.

 


4. Wenn du die Ziele von anderen kennst, ermutige sie

 

Lob und Anerkennung sind eines der Grundbedürfnisse der Menschen. Ob du es bekommst oder nicht, gib es auf jeden Fall weiter! Damit tut man oft mehr Gutes, als einem bewusst ist. Und wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch hinaus 😉 Auch bei Rückschlägen kann man Mut und Anerkennung aussprechen, denn die andere Person hat ja zumindest den guten Willen gezeigt. Mit eurer positiven Unterstützung wird sie es wieder versuchen und vielleicht ja dann schaffen. Also gebt alles und ermutigt euer Umfeld für jeden Schritt in die richtige Richtung, für jeden Versuch und natürlich jeden Erfolg.

 

 

 

5. Glaub an dich

 

Wenn es einmal ganz aussichtslos erscheint, dann glaub an dich. Das ist leichter gesagt als getan, wirkt aber wunderbar. Denn du selbst hast dir dein Ziel gesetzt in dem Wissen, dass du es erreichen kannst und dass es dich weiterbringen wird. Das war vielleicht in einem optimistischen Moment und jetzt gerade bist du eher auf einer emotionalen Achterbahnfahrt. Aber jede noch so rasante Fahrt kommt irgendwann auf die Zielgerade!

 

Sei nachsichtig mit dir selbst und anderen, wenn es mal nicht sofort funktioniert oder nicht so sehr, wie du es dir gewünscht hast. Feiere jeden noch so kleinen Erfolg und glaub immer an dich. Wenn du überzeugt davon bist, dass du dein Ziel erreichen kannst, dann wirst du es auch erreichen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in ein bewegendes 2019!

 

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